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Mit einer neuen fahrbaren Anlage hat Reco Construction, ein in Alberta, Kanada, ansässiges Unternehmen, eine bessere Kontrolle über die Einsatzplanung, Kosten und Materialqualität gewonnen und kann flexibler agieren. Das Unternehmen bietet der florierenden Erdölindustrie vielfältige Dienstleistungen, wie Ölfelder-„Lease Padding“ und „Rig Ditching“ an. Während der letzten 12 Jahre hat das Unternehmen einen Subunternehmer damit beauftragt, Materialien an jedem seiner vier Gruben zu verarbeiten. „Es war immer schwierig, unsere Projekte mit dem Zeitplan des Subunternehmers abzustimmen, daher mussten wir flexibel mit unserem Personal und dem Warenbestand reagieren. Daher mussten wir uns eine eigene Anlage beschaffen, so dass uns das notwendige Material stets zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung steht“, sagt der Mitinhaber Grant Wald. Der Geschäftsführer der Anlage, Warren Hawkridge merkt an, dass die Hauptprioritäten darauf lagen, die Tonnen pro Stunde zu erhöhen, indem für bessere Produktionsfähigkeiten zwischen dem primären und dem sekundären Steinbrechen gesorgt wird. Dies sorgt für bessere Screening-Fähigkeiten und Prozessflexibilität, eine glattere, arbeitsintensive Wartung, verbesserte Materialbehandlungsmethoden, die kostenintensive Doppelbehandlung eliminieren und für einen anhaltenden Sicherheitsfokus sorgen.

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Reco erwarb eine neue Telsmith JCP 2238-38, eine zweistufige, mobile Brecheranlage, die einen Backenbrecher des Typs H2238 Hydra, einen 38SBS-Kegelbrecher, eine vibrierende 36 Zoll x 12 Fuß Grizzly-Schwingrinne und ein dreilagiges, geneigtes Telsmith 5 Fuß x 15 Fuß-Sieb beinhaltet. „Telsmith hat eine enorme technische Arbeit geleistet, um all diese Komponenten zusammenzufügen, dazu noch die Förderbänder und ein Fahrwerk“, sagt Wald. „Wir bauen einen sehr groben Quarzitfelsen an einem Fluss ab und der Brecher muss Aufgabegrößen von bis zu 20 Zoll bewältigen. Unsere Produkte beinhalten 3/4 Zoll gebrochenen Kies für eine Asphalt-Basislage und einen dreifach gespaltenen Asphaltstein, der bei einer bestimmten Rate neu gemischt wird. Die neue Anlage gibt uns die vollständige Kontrolle, die wir über das Endprodukt haben müssen“, erklärt er.

Der H2238 verarbeitet bis zu 533 mm (21 Zoll) Bruchsteinzufluss und bietet eine Hydraulik-Einstellung auf Knopfdruck, automatische Entlastung von Fremdeisenteilen, Auto-Reset und Fernbedienung für hydraulische Brechkammerleerung. All diese Eigenschaften sorgen für eine Verringerung von Ausfallzeiten und eine höhere Betriebssicherheit. „Wir können Mitarbeiter von potenziellen Gefahrensituationen fernhalten, da wir von dem Tower aus alle Anpassungen machen oder die Kammer räumen können“, erklärt Wald. „Im Gegensatz zu anderen Brechern, sind die beiden Brechbacken des H2238 identisch. Dadurch lässt sich eine Ersatzbacke auf beiden Seiten montieren. Somit müssen weniger Teile gelagert werden und das ist ein großer Vorteil“, fügt er hinzu. Die Anlage wurde durchgehend modernisiert, mit einer Serie von neuen KPI-Förderern – acht neue Förderersysteme bestehend aus stationären Transferförderern und festen Stapelförderern und einem teleskopischen 36 Zoll x 150 Fuß Super Stacker Radial-Stapelförderer. Die Platzierung dieses Förderersystems ermöglichen den Betrieb bis zu Lagermaterialien, je nach Bedarf und vermeiden doppelte Behandlung.

In Bezug auf den 38SBS-Kegelbrecher sagt Wald, dass sich sein hydraulisches, dynamisches Anpassungssystem optimal für seinen Betrieb eignet. „Im Gegensatz zu anderen Kegelbrechern lässt er sich stufenlos justieren. Ohne einen selbsteinstellenden Kegelbrecher hätten die Ausfallzeiten fatale Folgen gehabt, besonders bei der Herstellung von Asphaltstein“, erklärt er. Außerdem hebt er hervor, dass der SBS kein stickstoffbasiertes Hydrauliksystem verwendet. Sein Motor nutzt eine druckkompensierte, variable Verdrängerpumpe, um zu jeder Zeit einen optimalen Hydraulik-Durchfluss und Druck zu gewährleisten. Da kein Akkumulator verwendet wird, entfaltet sich ein gleichmäßigerer Druck und es fallen weniger Ausfallzeiten und Wartungsarbeiten an, erklärt er.

Als wichtigsten Aspekt hebt Wald hervor, dass ihm die neue fahrbare Anlage eine bessere Kostenkontrolle ermöglicht und die Rentabilität gesteigert wird. „Je nach Arbeitsort und den jeweiligen Anforderungen können wir die Anlage strategisch bewegen und dadurch die Kosten für Lkw-Transporte maßgeblich senken“, erklärt er. „Früher mussten wir abschätzen, wo wir unser Materiallager am besten aufbauen. Jetzt können wir uns bei einem neuen Auftrag flexibel zur nächsten Grube bewegen. Bei jedem Job gibt uns unser Kunde vor, wo und wann wir die Brecharbeiten vornehmen. Die Mobilität ist absolut entscheidend“, sagt er.