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Triangle
P.A. Landers – Bild 2

P.A. Landers betreibt seine Asphalt- und Zement-Recyclinganlage mit einer Kapazität von einer halben Million Tonnen pro Jahr auf einem 68 Acre großen Grundstück etwa 20 Meilen von Boston entfernt. „Es ist sehr schwer, im Großraum Boston eine Deponie oder einen Recyclinghof zu finden. Daher haben wir unseren Betrieb an diesem Standort ausgedehnt“, sagt Preston A. Landers.

Zur Steigerung seiner Verarbeitungskapazität kaufte Landers 2013 einen neuen, fahrbaren Kegelbrecher des Modells Telsmith 44SBS-H-CC. Er wählte die kompakte, eigenständige Umlaufanlage aufgrund ihres niedrigen Profils und ihrer Produktionskapazität. „Für diese Größe ist die Maschine sehr leistungsstark, und genau das wollten wir – die Mobilität ermöglicht uns, bei Bedarf einfach den Standort zu wechseln. Außerdem wollten wir einen Kegel, da unser abrasives Material mit Prallbrechern nicht gerade nachsichtig umgeht. Die Lebenszeit dieser Kegel ist wesentlich länger im Vergleich zur Abnutzung der Schlagleisten bei einem Impaktor“, so Landers.

P.A. Landers – Bild 3

Als sekundärer Kreislauf reduziert der Kegel das Material auf 3/4 Zoll für den Großteil unserer Produkte“, sagt Landers und fügt hinzu, dass die Anlage über einen Magneten zur Trennung von Stahlabfällen verfügt.

Die Telsmith-Anlage ist mit einem 6 Fuß x 20 Fuß großen dreilagigen und dreiachsigen horizontalen Sieb ausgestattet. „Dies bietet uns jede Menge Flexibilität. Wenn wir möchten, können wir den Siebkasten an der Seite öffnen und ein zusätzliches Produkt auf ein seitliches Austragsförderband ziehen“, sagt Landers. Im Hinblick auf die Onboard-Förderbänder sagt Landers, dass die Ingenieure von Telsmith die Förderbandkonfigurationen bestmöglich an seine Einsatzbereiche angepasst haben.

Baustellenleiter Chuck Merritt erklärt, dass er mit der Anpassung der Anlage sowie ihrer problemlosen Wartung sehr zufrieden sei. „Wir haben einfachen Zugriff auf das Sieb, um Medien schnell zu wechseln“, sagt Merritt. Er erklärt weiter, dass es eine schnell von einer einzigen Arbeitskraft zu erledigende Aufgabe sei, eventuelle Schuttablagerungen zu beseitigen. „Am Ende einer Schicht öffnen wir die Zugangstür und sehen nach, ob sich Ablagerungen angesammelt haben. Es gibt zwei Spillagepunkte. Wenn also ein Kegel angefüllt ist, verlässt das Material die Spillageschächte und fällt zurück auf das Band. Das spart sehr viel Zeit. Bei unserem vorigen Kegel hat blockierendes Material zu einem Überlauf aus dem Kegel und auf die Laufstege geführt. Dies hat zu Ausfallzeiten und unnötigen Aufräumarbeiten geführt“, fügt er hinzu.

Des Weiteren, so Merritt, lässt sich der Kegel sehr leicht einstellen. „Mit den digitalen Anzeigen aktueller Einstellungen ist er sehr anwenderfreundlich. Darüber hinaus können wir stets den Verschleißzustand des Liners im Auge behalten“, sagt er.

Den Ingenieuren von Telsmith zufolge wurde der 44SBS Kegel mit einem einzelnen Antrieb für alle hydraulischen Systeme entwickelt. Dazu gehören Überlastsicherung, dynamische Einstellung, hydraulischer Verschluss und Leerung sowie Anti-Spin-System. In den meisten Installationen verlängert das Anti-Spin-System die Mangan-Lebensdauer und sorgt für ein eher würfelförmiges Produkt. Bei dem Design von Telsmith wird ein kleiner Hydraulikmotor am Schaft befestigt, der bei unsteter Einspeisung „Head Spin“ verhindert. Darüber hinaus nutzen die Hydrauliksysteme von Telsmith eine druckkompensierte, variable Verdrängerpumpe, um zu jeder Zeit einen optimalen Hydraulik-Durchfluss und Druck zu gewährleisten. Um Wartung und Ausfallzeit zu reduzieren sowie einen einheitlicheren Druck zu gewährleisten, werden keine Akkumulatoren verwendet.

Vor allem betonen Merritt und sein Anlagenbetreiber jedoch die erhebliche Produktionskapazität und Vielseitigkeit der Anlage. „Die Anlage ermöglicht uns, die gewünschten Kapazitäten zu erreichen und sehr schnell von einem Produkt zum anderem zu wechseln. Sobald wir die Schwingrinne entleert und das Material vom Förderband beseitigt haben, können wir ohne jegliche Veränderungen zum nächsten Produkt übergehen“, sagt er.

„Auf lange Sicht haben wir mit dieser Anlage auf jeden Fall eine gute Investition getätigt, um von Anfang an Profitabilität zu gewährleisten“, so Landers. „Aber es geht nicht nur um den Preis. Auch die werksseitige Unterstützung ist wichtig. Die Ingenieure und Servicetechniker von Telsmith sind auf alle unsere Bedürfnisse eingegangen. Sie sind immer für uns da, wenn wir Hilfe benötigen. Sie haben diese Anlage zu 100 Prozent unterstützt. Sie läuft wie eine Schweizer Uhr“, sagt er abschließend.