Betriebstipp

Triangle
Hydraulik-Einstellung auf Knopfdruck

Hydra-Jaw-Sicherheit

Auf Sicherheit ausgerichtete, solide Kultur wird durch eine Kombination aus dem richtigen Management, geeigneten Einstellungen und den richtigen Geräten unterstützt. Unternehmen, die Sicherheitsprogramme lediglich durch Poster und Schilder darstellen, wollen dadurch lediglich Werbung in eigener Sache machen. Echtes Engagement bedeutet eine konstante Bereitstellung von Sicherheit durch das Management und eine direkte Reaktion auf individuelle Belange und Erfolgsansprüche, anstatt sich nur auf das Bemühen und die Zielsetzung einzelner Teams zu beschränken. Neben einer effektiven Ausbildung der Bediener und Sicherheitsprogrammen ist es entscheidend, diejenigen Geräte auszuwählen, die für eine höhere Produktivität und Sicherheit sorgen.

„In unserer Brecher-Serie Hydra-Jaw beispielsweise ist die hydraulische Brechkammerleerung ein zentraler Aspekt. Jede Person, die einmal einen Backenbrecher bedient hat, wird diese Funktion sofort verstehen“, sagt Jerry Sammons, Regional Manager bei Telsmith. Er erklärt weiter, dass die hydraulische Brechkammerleerung den Brecher in eine sichere Position versetzt, sodass Materialien durchlaufen können. Die hydraulische Entlastung des Brechers schützt die Ersatz- und Bestandteile vor Schäden durch Überbelastung und die Hydraulik-Einstellung verkürzt Wartungszeiten und sichert einen konstanten Output des Brechers, ohne dabei ein manuelles Eingreifen zu erfordern. „Die manuelle Entlastung eines Brechers ist ein zeitaufwendiger und gefährlicher Prozess. Beim Steigen in oder Klettern unter den üblicherweise älteren Backenbrecher, um diesen zu räumen, zu reparieren oder anzupassen, treten häufig Verletzungen auf oder es kommt sogar zu Todesfällen“, erklärt er.

Ältere Modelle von Backenbrechern erfordern häufig, dass die Zugstange durch Ketten und eine Winde nach vorne gehalten werden muss, die sich nicht immer zuverlässig sichern lässt. Aus diesem Grund muss ein Arbeiter oft unter den Backenbrecher klettern, um die Montagespannung zu lockern, um dadurch die Kippstange absenken zu können. Dies ist eine Aufgabe, die erhebliche Risiken birgt.

In einem kürzlich von der MSHA veröffentlichten Schadensbericht wird ein Vorfall von zwei Arbeitern beschrieben, die die Kippstangenbolzen der Befestigungsscheibe lockerten, indem sie die Mutter auf der linken Seite entfernten und die Mutter auf der rechten Seite lockerten. Anschließend begab sich einer der beiden Arbeiter mithilfe einer Leiter, die unterhalb des Brechers aufgestellt wurde, zum unteren Bereich der Befestigungsscheibe. Als der andere Arbeiter die verbleibende Mutter auf der rechten Seite entfernen wollte, schoss der Haltebolzen durch den Brecher, wodurch der Kippstangenbolzen der Befestigungsscheibe herunterfiel und dabei den unten stehenden Arbeiter tötete.

„Moderne Brecher-Designs verfügen über hydraulische Systeme, die alle ‚schweren Arbeiten‘ übernehmen und die Betriebszeit maximieren. Der größte Vorteil besteht allerdings darin, dass das Wartungspersonal nun nicht mehr in oder unter den Backenbrecher steigen muss“, erklärt Sammons.