Industrienachrichten – Sicherheitsstatistiken

Triangle

Die MSHA hat kürzlich ihren Bericht über die im ersten Quartal 2015 in Metall- und Nichtmetall-Bergwerken aufgetretenen Unfälle mit Todesfolge veröffentlicht und darin Empfehlungen über Präventivmaßnahmen gemacht. Bei Unfällen mit Maschinen, bei Hebearbeiten und durch herabfallendes Material sind sechs Arbeiter ums Leben gekommen. Leider sind 42 Arbeiter in zahlreichen Unfällen seit Oktober 2013 ums Leben gekommen.

Die MSHA weist auf die besondere Bedeutung von Arbeitsplatzuntersuchungen in den verschiedenen Schichten hin, um Todesfälle künftig durch Identifizierung und Behebung von Sicherheits- und Gesundheitsrisiken zu verhindern. Die Arbeiter starben aufgrund der Nichtbeachtung folgender grundlegender Sicherheitsbestimmungen: Lock out und Tag out von Geräten, Tragen von Sicherheitsgurten, Tragen von Schutzbekleidung gegen herabfallende Gegenstände, Durchführung sicherer Sprengverfahren, Prüfung der Untergrundbeschaffenheit, Überprüfung der mobilen Geräte vor der Inbetriebnahme und Behebung festgestellter Sicherheitsprobleme. Darüber hinaus erlagen zehn Supervisoren tödlichen Unfällen. Supervisoren sollten eine Vorbildfunktion einnehmen und Arbeiter gezielt schulen, Verfahren sicher auszuführen und Gefahrenquellen vor dem Beginn der Arbeit zu eliminieren. Eine optimale Sicherheit kann nur durch eine enge Zusammenarbeit gewährleistet werden, indem mögliche Gefahren im Voraus beseitigt werden.